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Krankenhaus
Märkisch-Oderland GmbH
Wriezen
Sonnenburger Weg 3
16269 Wriezen
Tel. 033456 40-0

Der Eingriff
Vorbereitung auf die Operation

Damit die Operation reibungslos verläuft, sagt Ihnen Ihr Arzt genau, wie Sie sich verhalten müssen. Im Allgemeinen dürfen Sie am Tag vor der Operation nach Mitternacht nicht mehr essen, trinken oder rauchen.

Wenn Sie Medikamente einnehmen, entscheidet der Narkosearzt, welche Mittel Sie vor dem Eingriff noch einnehmen dürfen. In Vorbereitung der OP wird eine spezielle Hautreinigung vorgenommen. Das Stationspersonal wird Sie darauf hinweisen.

Der chirurgische Eingriff

Die Operation wird entweder unter Vollnarkose als auch unter einer so genannten „Spinalanästhesie“ durchgeführt, d. h. Sie sind wach, fühlen aber garantiert keine Schmerzen.

In diesem Fall wird der Arzt, falls gewünscht, gerne dafür sorgen, dass Sie während des Eingriffs völlig entspannt Musik hören können. Bringen Sie also ruhig Ihre Lieblings-CD mit.


Bei der Operation werden Sie auf dem Rücken liegen. Der Hautschnitt verläuft auf der Knievorderseite.
Über die Länge eines Schnittes wird viel geredet. Dabei muss gerade der Schnitt für jeden Patienten völlig individuell ausgeführt werden. Die Länge hängt von vielen Faktoren ab: Ihrem Krankheitsbild oder der optimalen Prothese.

Wirklich wichtig ist für Sie, dass der Arzt die optimale Prothese für Ihre Bedürfnisse ausgewählt hat. Dank seiner langen Erfahrung wird der Arzt Ihre Gelenkgeometrie so natürlich wie möglich wieder herstellen. Fehlstellungen werden möglichst beseitigt, die Prothesen-Komponenten optimal ausgerichtet, um den noch vorhandenen Bändern beim Beugen und Strecken die richtige Spannung zu geben.

Um das neue Gelenk perfekt einsetzen zu können, kann ein längerer Schnitt notwendig sein. Dabei wird der Arzt aber immer darauf achten, die Muskulatur und das Gewebe des Knies möglichst gut zu erhalten.

Nach dem Eröffnen des Gelenks bereitet Ihr Operateur die Ober- und Unterschenkelknochen für die Befestigung der Implantate vor und beginnt mit der Implantation der Prothesen.

Bewährt haben sich hier unter anderem das Einsetzen mit einem speziellen Knochenzement oder das zementfreie Einpressen der Prothese in den Knochen. Welches die ideale Methode ist, hängt von der Art Ihrer Prothese ab und wird von Ihrem Arzt festgelegt.

Möglicherweise ist für Ihren Fall ein Kniescheibenimplantat notwendig. Es wird nach der kompletten Implantation der Knochenprothesen an der Rückseite Ihrer natürlichen Kniescheibe fixiert.

Der Arzt testet abschließend die Beweglichkeit des Beins und überprüft nochmals die Stabilität des Gelenks und der Bänder.

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